Sanjay Dutt - Zitate über Sanju
English Version



Sanjay Dutt. Foto von
Gautam Rajadhyaksha

"Sanjay Dutt ist mein einziger Freund in der Industrie. Wenn Sanju und ich miteinander reden, dann nicht als Mann und Frau, sondern einfach als zwei Menschen. Wissen Sie, Sanju war der einzige, den ich um zwei Uhr nachts anrufen und bei dem ich mich ausweinen konnte, als ich mich von Ravi trennte." (Amrita Singh, in: Stardust, Januar 1988)

"Wow! Das ist doch mal ein Hero, den ich als einen guten Freund bezeichnen kann. Anfangs versuchte er mit mir zu flirten, aber ich stoppte ihn mit dem Hinweis, dass ich nicht zu dieser Art von Frauen zähle. Danach war die Situation geklärt, und seitdem sind wir gute Freunde. Ich freue mich jedes Mal wie ein Kind, wenn ich mit Sanju drehe - wir versuchen ständig, uns gegenseitig reinzulegen... Der einzige, dem es keinen Spaß macht, wenn wir zusammen filmen, ist Sanjus Fahrer Prasad – der Arme, er ist ständige Zielscheibe unserer Scherze. Und unser Humor ist eher von der verfänglichen Sorte. Kein Wunder, dass der Fahrer unsere Witze nicht lustig findet." (Farha Naaz, in: Movie, Juni 1988)

"Er ist der griechische Gott der Industrie. Sanju ist ein Superfreund - auch wenn er ein bisschen launenhaft ist." (Amrita Singh, in: Filmfare, Mai 1989)

"Sanju ist der einzige Schauspieler, mit dem ich mich wirklich wohl fühle." (Anita Raaj,
in: Filmfare, Mai 1989)

"Anbetungswürdig, sehr beschützerisch mir gegenüber, behandelt mich wie eine kleine Schwester. Mit Sanju gibt's immer Spaß." (Neelam,
in: Filmfare, Mai 1989)

"Sanju ist mein Traumtyp... In der Schule habe ich immer von ihm geträumt." (Sonam,
in: Filmfare, Mai 1989)

"Ich liebe Sanjus jungenhaften Charme. Ich hoffe, er wird nie erwachsen!" (Sonu Walia, in: Filmfare, Mai 1989)

"Er war richtig kumpelhaft mit den Jungs am Set, hat hier einen getätschelt, dort einem die Haare verwuschelt und bei einem anderen eine Zigarette geschnorrt. Ich finde, er ist anbetungswürdig goldig und eigentlich ein harmloser Ty
p." (Shilpa Shirodkar, in: Star & Style, 1-15. August 1989)

"Mein Instinkt sagt mir, dass Sanju definitiv an der Schwelle zu etwas ganz Außerordentlichem steht. Es ist schon ein Paradoxon, aber durch diese persönliche Krise und die herzzerreißenden Erfahrungen, die er gerade erlebt, wird er noch zu viel mehr Darstellungsnuancen fähig weden. Ich glaube, dass man immer etwas aus seinen persönlichen Traumata und Tragödien für sich mitnimmt. (...) Wir machen jetzt diesen Film Sadak zusammen, und die Rolle passt perfekt für ihn. Es ist eine Figur wie die von Mel Gibson in Lethal Weapon, und er wird sie zum Schillern bringen. Die Figur ist manisch depressiv - ein Besessener, und Sanju versteht Depressionen gut. (...) Er schäumt vor Enthusiasmus über wie ein kleines Kind, so aufgeregt ist er über diesen Film, und ich denke, das ist es, was ihn vom Rest der Herde abhebt. Er hat sich seine Unschuld bewahrt. Er ist verletzlich und kann sehr leicht verwundet werden, zugleich jedoch kann er sehr stoisch sein." (Mahesh Bhatt, in: Movie, Mai 1990)

"Als ich neu bei der Stardust anfing, galt es als coup de grace, den stärksten und schweigsamsten aller angry young men zum Sprechen zu bringen: Sanjay Dutt. Ich traf ihn das erste Mal in Kodai Kanal und dann oft in Bombay. Und ich war wirklich sehr, sehr zögerlich bei meinem zweiten Interview mit dem Deadly Dutt, denn ich hatte viel über sein hitziges Temperament gehört, und die Fragen auf meiner Liste waren von einer eher 'kontroversen' Vielfalt. Doch als ich ihm das ganz nervös gestand, brach Sanju in lautes Lachen aus und gab mir daraufhin eines seiner besten Interviews überhaupt, in dem er wirklich redete – sehr zur Überraschung aller in der Industrie. Heute ist Sanju ein Mensch, den ich ausgesprochen gern habe (und ich hoffe, dass das auf Gegenseitigkeit beruht) aufgrund seiner offenen und ehrlichen Natur – ohne die obligatorischen künstlichen Fassaden, die diese Typen üblicherweise errichten." (Omar Qureshi, in: Stardust Annual 1990)

"Sanju ist ein fantastischer Mensch. Er hat ein liebevolles Herz und, im Gegensatz zur allgemein verbreiteten Ansicht, einen guten Sinn für Humor. Er ist der einzige Typ, der mich permanent zum Lachen bringt. Er spielt keine Spielchen, er ist offen und unkompliziert." (Madhuri Dixit, in: Stardust, August 1991)

"Bei Außendreharbeiten ist Sanju ein anderer Mensch. Einmal standen ein paar Kampfszenen auf dem Programm. In der Nacht zuvor blieb Sanju wach, machte seine Hausaufgaben und entwarf die gesamte Kampfsequenz mit der Anzahl der verschiedenen Szenen, die der Kampfregisseur würde drehen müssen. Am nächsten Tag gab er sein Exposé dem Kampfregisseur und bat ihn, sich daran zu orientieren. Der Mann war so beeindruckt von Sanjus Einsatz und seiner authentischen Interpretation der Szene, dass er sie exakt so drehte, wie Sanju es vorgegeben hatte." (Pooja Bhatt, in: Showtime, Oktober 1991)

"Der einzige Schauspieler, für den ich mich heute aufrichtig freue, ist Sanjay Dutt, weil sein Erfolg ein überaus wohlverdienter ist. Für mich ist es ein großartiges Gefühl, ihn in einer tonangebenden Position zu sehen, weil ich genau weiß, was er alles durchgemacht hat. In eine berühmte Filmfamilie hineineboren zu werden ist kein automatischer Fahrschein zu den Gipfeln des Ruhms." (Rajiv Kapoor, in: Movie, March 1992)

"Mein Lieblingspartner ist Sanjay Dutt. Er ist ein echter Spaßvogel. Der größte Flunkerer, den's gibt. Mit seinen Geschichten bringt er mich ständig zum Lachen. Aber er ist auch durch und durch ein Gentleman."
(Madhuri Dixit, in: Ciné-Blitz, Oktober 1992)

"Sanjay Dutt hat Persönlichkeit, Stil und eine sehr magnetische Leinwandpräsenz. Ich mochte ihn in Naam, ich mag ihn schon die ganze Zeit. Wenn man ihm eine gute, gehaltvolle Rolle gibt, kann er Wunder bewirken." (Amitabh Bachchan, in: Filmfare, Januar 1993)


"Andolan an der Seite von Sanjay Dutt war mein erster Film. Ich weiß noch, dass ich als allererstes eine Liebesszene drehen musste. Ich sollte Sanjay liebevoll ansehen, stattdessen habe ich jedoch die ganze Zeit über nur nervös gekichert. Irgendwann nahm mich Sanju dann beiseite und sagte mir, ich solle nicht nervös sein, sondern mir einfach vorstellen, er sei mein fester Freund. Er dürfte ziemlich verblüfft gewesen sein, als ich ihm gestand, dass ich noch nie einen festen Freund gehabt hatte! Irgendwann hatten wir die Szene dann aber doch im Kasten, und Sanjay verteilte Laddoos an alle. Er war mir wirklich eine große Hilfe und richtig süß." (Somy Ali, in: Showtime, Mai 1993)

"Ich weiß noch, wie Sanju und ich einmal das Haus verließen, und da standen ein paar Kinder an der Ecke und fragten ihn, ob sie mal bei ihm mitfahren dürften. Und Sanju ließ sie alle einsteigen und drehte mit ihnen eine ausgiebige Runde um Pali Hill. Das ist typisch Sanju, so ist er einfach. Und die Kinder lieben ihn." (Kumar Gaurav, in: Stardust, Juni 1993)

"Ich kenne Sanjay, er ist sehr warmherzig und freundlich. Ich empfinde ungeheure Zuneigung für ihn."
(Amitabh Bachchan, in: Filmfare, Juli 1993)

"Sanju ist natürlich F-A-N-T-A-S-T-I-S-C-H! Er ist verrückt, er ist wild, aber er hat ein sehr großes Herz. Kein Ärger, keine Probleme. Sanju und ich hatten von Anfang an den richtigen Draht zueinander. Wir haben eine Menge gemeinsamer Interessen; wir lieben beide das wilde Tierleben, die Natur und Trekking. Ich kann Sanju voll vertrauen, er ist ein Freund. Wann immer ich Probleme habe, renne ich wie ein kleines Mädchen zu ihm. Er ist mein großer Held. Und mit ihm zu arbeiten ist immer ein verrücktes Abenteuer." (Raveena Tandon, in: Movie, Oktober 1993)

"Sanjay Dutt hat einen natürlichen Sex-Appeal. Kindliche Unschuld, eine großartige Physis, und absolut auf der Höhe mit den aktuellen Haar- und Modetrends." (Rahul Roy, in: Movie Glamour Special 1993 - The 6 best dressed stars in showbiz 93)

"Die Freundschaft zwischen Sanju und mir hat sich über einen längeren Zeitraum entwickelt. Das erste Mal traf ich ihn bei einer CAA-Versammlung. Damals wagte ich es noch nicht, ihn Sanju zu nennen, er war Mr. Sanjay Dutt, ein Typ, der schon eine Menge erreicht und geleistet hatte. Ich hatte damals ein Problem mit ein paar Produzenten, und dieser Typ kam plötzlich zu mir und sagte: 'Keine Angst, ich bin auf deiner Seite.' Ich meine, wer macht sowas schon einfach so aus heiterem Himmel? Das nächste Mal trafen wir uns in Chunkys Madh Island Bungalow, wo er eine Geburtstagsparty für Sanju schmiss, und mitten in all dem fröhlichen Durcheinander saßen wir beide plötzlich zusammen, erinnerten uns an unsere Mütter und weinten. Das war schon eine ungewöhnliche Szene – können Sie sich zwei Männer vorstellen, die sich mitten in einer wilden Party die Seele aus dem Leib weinen?" (Shahrukh Khan, in: Movie, August 1994)

"Ich habe Amaanat gemacht, weil ich ein Sanjay-Dutt-Fan bin. Ich liebe Sanjay Dutt. Er ist überhaupt nicht eingebildet, er ist ein ganz normaler Typ." (Heera Rajgopal, in: Stardust, Dezember 1994)

"Sanjay Dutt ein Mensch, den ich liebe. Er verfügt über eine frappierende Fähigkeit, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Er war immer da für mich, wenn eine Menge anderer Leute es nicht waren. Ich kannte ihn schon, bevor ich zur Industrie kam. Zwischen uns besteht eine einzigartige Freundschaft, nicht nur eine impulsive Verbundenheit. Ja, ich habe gewaltigen Respekt und Ehrfurcht vor ihm. Es ist etwas Animalisches um ihn. Eine Art rohe Attraktivität. So eine Persönlichkeit muss man erst mal wieder finden. Seine Art zu gehen und zu reden fasziniert einen. Ich beobachte oft, wie Menschen, die ihm begegnen, am Ende ebenso gehen oder reden wie er!" (Atul Agnihotri, in Ciné-Blitz, Juli 1995)

"Ich habe Sanjay bei unserem gemeinsamen Fototermin als einen sehr ehrlichen, fürsorglichen und beschützerischen Menschen kennengelernt. Es ist eine Verletzlichkeit um ihn, die man nicht ignorieren kann."
(Aishwarya Rai, in: Ciné-Blitz, September 1995)

"Ich denke, Sanju hat jetzt seine größte Lektion gelernt. Er wird nie wieder der gleiche sein wie zuvor. Und ich meine nicht, dass er zerstört oder gebrochen ist. Was er durchlitten hat, hat ihn vielmehr noch stärker gemacht. Nur wenige Auserwählte haben das Privileg, durch die Hölle zu gehen und aus dieser Erfahrung zu lernen. Heute ist ein inneres Leuchten um Sanju. Glaubt mir, nichts kann ihn jetzt noch aufhalten. Die Zeit für meinen Sanju baba ist da. Also zieht euch warm an, all ihr sogenannten regierenden Supremos da draußen." (Rekha, in: Filmfare, Oktober 1995)

"Ich vermisse meinen Sanju sehr. Ich bete regelmäßig um seine Freilassung; und ich denke jeden Tag, dass diese schmerzvolle Erfahrung ihn nur umso stärker machen wird. Ich kenne meinen Freund. Er ist ein starker, widerstandsfähiger Löwe, ein Überlebenskünstler." (Jackie Shroff, in: Stardust, November 1995)

"Sanju steht mir sehr nahe. Ich liebe diesen Kerl, er ist ein supertoller Mensch. All diese Zeit, die er im Gefängnis war, haben wir ihn vermisst wie verrückt. Ich meine, stellen Sie sich vor, Sie haben jemanden fünfzehn Monate nicht mehr gesehen, und dann treffen Sie ihn plötzlich wieder, und hallo - in diesem einen kostbaren Augenblick vergeht der Schmerz all dieser Monate. Genauso war es mit Sanju. Aber ich bin noch immer traurig darüber, dass Sanju nicht bei mir sein konnte, als ich ihn brauchte. Er konnte nicht dabeisein, als ich heiratete. Das werde ich mein Leben lang bedauern." (Atul Agnihotri, in: Stardust, Dezember 1995)

"Lange bevor wir uns in Sanjay Dutt verliebten, tat es die Schicksalsgöttin. Sie hat sich ihm sein ereignisreiches Leben lang hartnäckig und rachsüchtig wie eine verschmähte Geliebte an die Fersen geheftet und ihm Einblicke in die Tiefen des Schlechten und Bösen ebenso gewährt wie auf die Höhen des Ruhms. Und das Schicksal hat in Sanjay Dutts bisherigem kurzem Leben wahrlich oft genug furchtbar zugeschlagen: Er verlor früh seine Mutter, er durchlief eine wilde Drogen- und Alkohol-Phase, dann verstrickte er sich unentrinnbar in das Gesetz, und im Moment steht er kurz davor, seine Frau an den Krebs zu verlieren. Da überrascht es nicht, dass Sanjay Dutt quasi mit einem Schild "Love me" herumläuft, zumindest suggeriert das sein Verhalten. Aber das muss er doch gar nicht! Gut, die Sympathien eines kleinen Teils des Publikums mag er verloren haben. Aber soweit es das weibliche Geschlecht betrifft, ist Dutt "Mr. Verletzlichkeit" in Person, ein kleiner Junge, der sich im Mantel eines Machomannes versteckt. Eine herrliche Kombination, perfekt zugeschnitten auf weibliche Beschützerinstinkte." (Bharathi P.G., in: „People we love – Catty List of Favourites", Stardust Annual 1996)

"Ich bin Sanju erst vor kurzem wieder mal begegnet, er ist unverändert - im Inneren tief verletzt, aber mit einem Lächeln im Gesicht. Das liebe ich so an diesem Jungen." (Jackie Shroff, in: Ciné-Blitz, März 1996)

"Bei jeder Zusammenarbeit mit Sanjay Dutt verlieben sich Cast und Crew komplett in ihn - alle, ohne Ausnahme. Er ist ein richtiges Kind. Ich erinnere mich an die Yalgaar-Dreharbeiten, da kam er oft und schlief dann mit dem Kopf im Schoß meiner Mutter ein. Er ist wie ein Kind, das sich nach Liebe sehnt. Er ist ein großes Baby. Und er ist ein verdammt gutaussehender Typ. Ich weiß noch, er war mein Pin-Up-Typ, bevor ich zur Industrie kam, und dennoch flogen keine romantischen Funken, als ich ihn schließlich kennenlernte. Nach der schlimmen Phase in seinem Leben habe ich begonnen, ihn mehr zu respektieren." (Manisha Koirala, in: Stardust, April 1996)

"Wenn ich Sanjay Dutt wäre, dann würde ich überhaupt nichts an mir verändern. Sanjay ist zu gut. Ich wäre begeistert, wenn ich eine Physis wie die seine hätte. Er ist total Hollywood. Schon beim Anblick seiner Muskeln kriege ich einen Komplex." (Govinda, in: Showtime, Juni 1996)

"Sanjays Leben ist eine einzige Achterbahnfahrt. Ein Freigeist, unbekümmert, impulsiv, es steckt etwas von einem Freibeuter in ihm, ähnlich wie bei Errol Flynn. Die Höhen und Tiefen seines Lebens beweisen das. Bilder von ihm durchzucken mein Gehirn, kristallscharf. Marlinfischen auf Mauritius, das Speedboot schießt über die tintenblauen Wellen des Indischen Ozeans, die Sonne steht im Zenit, und Sanjay auf dem Achterdeck sieht einfach großartig aus. Oder wie er vor meinem Haus zusammen mit Aishwarya Rai für ein paar zwanglose Fotos auf einer Verkehrsinsel sitzt. Sieben Aufnahmen schafften wir, bevor die Menschenmenge die beiden beinahe begrub. Mit seiner langen Mähne und seinem geschmeidigen Puma-Gang zog Sanju die Menschen an wie ein Magnet. Sein jungenhafter Charme und seine entwaffnende Verletzlichkeit machen ihn in der Industrie überaus beliebt. Einmal sagte er zu mir: 'Ich antworte auf Liebe und Freundlichkeit mit meinem ganzen Herzen. Wenn ich nur ein wenig erhalte, dann bin ich bereit, alles dafür zu geben.'" (Gautam Rajadhyaksha, in: Faces (Fotoband), 1997)

"Sanjay... womit soll ich bei ihm anfangen? Es sind so viele Facetten in ihm. Er ist ein richtiges Bündel Widersprüche. Ich bin erst einmal seine Filmpartnerin gewesen. Wir drehten für Safari in einem kleinen Dorf in Kerala. Das Leben da draußen ist ziemlich anspruchslos. Im ganzen Dorf gab es nur einen einzigen Fernseher. Deshalb versammelten wir uns nach Drehschluss immer in Sanjays Zimmer, wo wir uns dann den ganzen Abend lang sozusagen Wildlife-Filme reinzogen - Sanjay unterhielt uns mit Erzählungen von seinen Jagdausflügen. Jedermann am Set nennt ihn Baba. Er sitzt immer mit den Jungs von der Technik zusammen, raucht mit ihnen eine oder probiert ihr Essen aus. Ich habe es einmal gekostet, es war so scharf, dass ich dachte, mir verbrennt der Mund. Aber dann sind Sanjay natürlich auch eine Menge Dinge zugestoßen. Wir haben den Kontakt verloren. Er ist auch jetzt immer noch ein cooler Typ. Er spricht jeden Tag das Hanuman Chalisa. Das hat mich ganz schön überrascht, denn wer assoziiert schon das Hanuman Chalisa mit einem Teenagerschwarm, der in Discos geht und Bodybuilding betreibt? Aber wie ich schon sagte, er ist ein Bündel Widersprüche." (Juhi Chawla, in: Filmfare, Januar 1997)

"Immer wenn Sanjay außerhalb von Mumbai drehen musste, brauchte er dazu die Genehmigung vom Gericht. Viele Daud-Szenen drehten wir in Mumbaier Studios... tagsüber war er beim Gericht, danach absolvierte er eine Stunde lang sein Training, und dann arbeitete er die Nacht durch bis 3 Uhr früh. Seine Willenskraft ist unglaublich." (Ram Gopal Varma, in: Filmfare, Februar 1997)

"Sanjay Dutt ist ein guter Schauspieler... nicht viele haben das bislang anerkannt. Ich meine, in Saajan war er so gefühlvoll, für diese Darbietung hätte er einen Award wirklich verdient gehabt. Er ist sehr vielseitig – er kann sowohl emotionale als auch komische Szenen hervorragend spielen. Er besitzt Zielstrebigkeit und Entschlossenheit. Wir mussten in Daud eine klassische Tanznummer absolvieren. Selbst ich fand sie etwas schwierig. Er begann um halb drei Uhr nachts, die Schritte zu lernen, und ich maulte vor mich hin, dass er nun wieder die ganze Nacht üben würde. Aber er gab nicht auf, bis er die Schritte richtig drauf hatte. Und er brauchte dann auch nicht lange dafür. Als wir die Szene schließlich drehten, benötigte ich drei Wiederholungen, aber er war perfekt. Und er ist ein Star. Er ragt aus jeder Menge einfach heraus. Er ist ein Held im wirklichen Leben. Ins Gefängnis zu gehen und danach die frühere Position wiederzuerlangen, das schafft nur ein wahrer Held. Nur eines an Sanju werde ich nie begreifen: Warum besteht er darauf, mich Ma'am zu nennen?" (Urmila Matondkar, in: Filmfare, Juli 1997)

"Was für ein Mann! Sanjay Dutt ist der einzige indische Star, der auch einen Starwert besitzt. Er sieht aus wie ein Hollywood-Prachtkerl. Was für ein Körper!" (Pooja Batra, in: Stardust, Februar 1998)

"Er ist ein cooler Typ und Filmpartner." (Kajol, in: g, Juni 1998)

"Sanju verarbeitet seine Probleme und Leiden zu positiven Charakterzügen." (Sanjay Gupta, in: g, Juni 1998)

"Sanju hat eine ganz eigene Ausstrahlung. Er ist äußerlich tough, aber innerlich sehr verletzlich. Man kann gar nicht anders als Zuneigung für Sanju zu empfinden, egal wie sehr er einen irritiert. (...) Sie müssten mal sehen, wie die Massen auch heute noch auf Sanju reagieren. Seine Figuren auf der Leinwand machen ihn leicht zugänglich für die einfachen Menschen; sie können die Hand nach ihm ausstrecken und ihn berühren. Dadurch hat er seine ganz eigene Position. (...) Heute ist eine furchtbare Trauer in Sanju. Aufgrund seiner Erlebnisse im Gefängnis reagiert er intensiver auf Situationen als vorher. Und er merkt das nicht einmal." (Tanuja Chandra,
in: g, Juni 1998)

"Keiner der anderen Schauspieler kann Sanjays Platz einnehmen, weil Sanju eine Mischung aus Macho und Verletzlichkeit ist. Seine Augen sprechen Bände, und das Leid in ihnen kann man gar nicht übersehen. Abgesehen davon hat Sanjay, im Gegensatz zu anderen Schauspielern, keine action-orientierten Rollen gespielt. Seine Figuren hatten immer auch eine emotionale Seite - und genauso ist Sanjay auch im wirklichen Leben. (...) Heute ist mehr Tiefe in seinen Darbietungen. Und Sanjay ist sich dieser Veränderung in ihm nicht einmal bewusst. Er ist ein Analytiker. Hat eine philosophische Einstellung zum Leben." (Sanjay Chel,
in: g, Juni 1998)

"Ich bemerkte, dass Sanjay ein äußerst ruheloser Typ ist. Da ist eine enorme Menge an Energie in ihm, die nur darauf wartet, zu explodieren. Und genau das brauchte meine Figur in Vaastav. Er ist perfekt für meinen Film. (...) Es ist eine Aura um ihn, die niemandem entgehen kann. (...) Ein Trauma, wie er es durchlitten hat, könnte jeden mit Leichtigkeit brechen. Aber Sanjay ist als Sieger daraus hervorgegangen. Zu seiner täglichen Routine gehören der Aufenthalt bei Gericht und danach zwei Stunden Training, und anschließend dreht er bis drei oder fünf Uhr morgens." (Mahesh Manjrekar,
in: g, Juni 1998)

"Sanjay hat eine äußerst dominierende Präsenz auf der Leinwand, und er ist ein ausgezeichneter Schauspieler. Die derzeit aktuellen Schauspieler haben alle nicht die richtige Mischung aus Machismo und Gefühl. Sanjay schon. Wir haben Stars, die entweder Muskelprotze oder Darsteller sind, aber niemals beides auf einmal. Und deshalb übertrifft Sanju sie alle. (...) Ich habe nie in Erwägung gezogen, ihn in Safari zu ersetzen, und das sagt eine Menge über seine Glaubwürdigkeit als Schauspieler aus. (...) Sanjus emotionale Narben haben sich in positive Eigenschaften verwandelt. Seine schauspielerischen Leistungen sind besser geworden." (Jyotin Goel,
in: g, Juni 1998)

"Ich habe meine Regisseur-Karriere mit Taaqatwar begonnen, mit Sanjay und Govinda. Fakt ist, dass es Sanjay war, der mir diesen Film verschaffte. Jetzt, zehn Jahre später, arbeite ich in Haseena Maan Jaayegi wieder mit ihm zusammen. Sanjay hat sich sehr verändert. Er sieht so gut aus und ist ein noch besserer Mensch, gutherzig und freundlich durch und durch. Er ist ein erstaunlicher Schauspieler und besonders gut in Komödien. Mit diesem Film wird das Publikum Sanjus komödiantisches Feingefühl entdecken. Es macht großen Spaß, mit Sanju und Govinda zusammenzuarbeiten. Ihre Kameradschaft muss man gesehen haben, um sie zu glauben." (David Dhawan, in: Ciné-Blitz, Juli 1998)

"Mit Sanjay Dutt wollte ich zusammenarbeiten, seit ich neun Jahre alt war. Ich war total in ihn verknallt. Einmal kam er nach Sanawar, und ich habe noch immer ein Foto von damals, auf dem er seine Hand über meinen Kopf hält – ich weiß noch, wie er mir das Haar verwuschelte. Ich war ihm gegenüber richtig schüchtern." (Preity Zinta, in: Ciné-Blitz, August 1998)

"Sanjay Dutt ist mein zweiter großer Schwarm. Er ist sozusagen mein Style-bhai. Er war mein großer Held, und ich habe ihn angebetet. Es war eine typische Teenagerschwärmerei, ich habe jedes seiner Worte in mich aufgesogen. Wir haben zusammen Jeena Marna Tere Sang, Vijeta, Kshatriya, Zamane Se Kya Darna und Aatish gedreht und hätten auch Mukul Anands Dus miteinander machen sollen. Ich habe mich immer wie er benommen, ihn nachgeahmt und sogar versucht, wie er zu reden. Ich glaube, das hat ihn amüsiert. Ich wurde seine bhidu. Meine Beziehung zu Sanju ist über weite Strecken die gleiche wie die zu Suniel Shetty: Wir sind wie gute High-School-Kumpel. Während der Kshatriya-Dreharbeiten in Bikaner hat Sanju Divya (Bharati) und mir oft Spukgeschichten erzählt, und ich war total versteinert. Während Aatish hat er mir beigebracht, wie man ein leichtes Maschinengewehr hält. Und er nahm mich zum Tiefseefischen und Schnorcheln auf Mauritius mit. Er hat Parties geliebt. Mit Sanju wird es niemals langweilig." (Raveena Tandon, in: Filmfare, Oktober 1998)

"Ich mag Sanjay Dutt; ich finde, er ist der coolste Typ von allen. So glaubwürdig, so ganz ohne Allüren." (Manisha Koirala, in: Stardust, Dezember 1998)

"Während meiner College-Zeit war ich total verknallt in Sanjay Dutt. Er war mein Held, ich habe ihn buchstäblich angebetet. Ich wollte werden wie er. Sanju war wie ein Hollywood-Star, und in meinen Augen würde er es verdienen, ein internationaler Star zu sein. O Mann, er war wie ein Gott. Er war immer mein Lieblings-Pin-up-Hero, und meine Fantasien kreisten stets nur um ihn – er ist die ultimative weibliche Fantasie! (...) Und das Schöne an Sanju ist, dass man sich mit ihm zusammen am Ende immer einfach nur kaputtlacht. Der Mann ist ein totaler Scherzbold und ständig zu irgendwelchen Streichen aufgelegt. Sanju war stets Leben und Seele eines Ensembles. Er ist es noch immer. (...) Sanju ist ein absoluter Schatz. Er ist einzigartig, eine ganz eigene Klasse." (Raveena Tandon, in: Stardust, Januar 1999)

"Sanju ist ein ganz lieber Mensch. Wenn es ein Paar gibt, mit dem ich nach Drehschluss so richtig entspannen kann, dann sind das Sanju und Rhea. Sie haben nichts übrig für Klatsch oder moralische Verurteilungen. Ich bewundere Sanju, weil er nach all den Höhen und Tiefen in seinem privaten und professionellen Leben immer noch lächelt. Und er ist wirklich cool. Ich hoffe, dass das Leben wenigstens von jetzt an fair zu Sanju sein wird." (Manisha Koirala, in: Filmfare, Februar 1999)

"Sanjay Dutt ist mein Lieblingsschauspieler und ein sehr freundlicher Mensch. Es war bei ihm gar nicht nötig, irgendwelches Eis zu brechen. Er besteht darauf, mit mir ausschließlich Punjabi zu sprechen. Wir fanden sofort Kontakt zueinander durch unsere gemeinsame Leidenschaft für das Bodybuilding. Wir haben oft stundenlang gemeinsam im Fitness-Studio trainiert." (Rahul Dev, in: Zee Premiere, Juli 1999)

"Sanjay Dutts Gang besitzt Haltung. Seine Aktionen haben Schwung. Er muss seine Stimme nicht heben, um seinen Ärger zu zeigen. Er ist ein Macho und zugleich ungeheuer verletzlich. Nur wenige Action-Helden berühren dein Herz in der gleichen Weise wie Sanju." (Suniel Shetty)

"Vom benebelten zum Killer-Blick - Sanjay Dutt ist die Lieblings-Siegerstory der Industrie. Wenn Sanjay Dutt einen Raum betritt, verblasst alles andere zur Bedeutungslosigkeit. Er hat die Präsenz, die das Wort 'Star' in fetten und unterstrichenen Großbuchstaben schreibt. Obwohl er über ihn anbetende Massen und eine Fan-Gefolgschaft gebietet, an die kein anderer herankommt, ist Sanju so liebenswert wie dein unschuldiger kleiner Bruder, der nach oben kommen will, aber niemals erwachsen werden wird. All der Schmerz, den er durchlitten hat, hat Sanjus Persönlichkeit eine Tiefe hinzugefügt, die sich nach dir ausstreckt und dich berührt." (Bhavani Iyer, in: Stardust, März 2000)

"Mit Sanju zu arbeiten macht immer Spaß. Nein, ich will ihm damit keineswegs einfach nur schmeicheln. Man kann sich auf ihn verlassen. Er macht sich keine Gedanken über Länge oder Substanz der Rollen seiner Co-Stars. Im Gegensatz zu einigen anderen Schauspielern in dieser Industrie. Sanju und ich haben in Do Qaidi, Andolan, Taaqatwar und Haseena Maan Jaayegi zusammengearbeitet. Er behandelt mich wie einen jüngeren Bruder. Er ist immer offen für Vorschläge und schaltet niemals auf stur. Die Zuneigung, mit der er mich überschüttet, berührt mich sehr. Wenn Sanju dich umarmt, dann sind seine Gefühle echt. Haseena Maan Jaayegi war ein Genuss wegen der Chemie, die Sanju und ich auf der Leinwand haben. Das Publikum hat uns geliebt und den Film zu einem Erfolg gemacht. Sanjay war der Held, und ich hatte keine Probleme damit, nur die zweite Geige zu spielen." (Govinda anlässlich seines Best Actor in a Comic Role Awards für Haseena Maan Jaayegi, in: Filmfare, April 2000)

"Stars, mit denen ich gearbeitet habe? Ich muss zugeben, dass ich total auf Sanjay Dutt stehe. Der Mann sieht so gut aus! Sanjay ist einer der größten Prachtkerle in der Industrie mit einer sehr starken Persönlichkeit. Er beeinflusst einen derart, dass jeder, der einen oder zwei Tage mit Sanju verbringt, automatisch anfängt, sich wie er zu verhalten. Als ich Sanju auf den Vaastav-Plakaten sah, blieb mein Herz buchstäblich für einen Moment stehen! Danch rief ich sofort Rhea an und sagte ihr, dass jede Behauptung, Sanju sei nicht superscharf, eine glatte Lüge ist!" (Urmila Matondkar, in: Ciné-Blitz, August 2000)

"Das Schöne an Sanju ist, dass er auch an andere denkt. Es hat mich sehr berührt, als er mich kürzlich bei einer Veranstaltung in London, bei der er den Best Actor Award für Vaastav gewann, zu sich auf die Bühne holte, um diese Ehre mit ihm zu teilen." (Mahesh Manjrekar, in: Filmfare, August 2000)

"Es ist seine Bescheidenheit, die mich berührt hat. Er ist sehr real; er ist, was er ist - es ist nichts Künstliches um ihn."
(Rhea Pillai, Atlanta 2000)

"Ist für Sie ein solider Felsen oder ein gewaltiger Felsbrocken ein Symbol für Macho-Sex-Appeal? Wenn ja, dann ist Sanjay Dutt der Richtige für Sie. Er ist der einzige Star der Industrie, der Junge, Mann und Kind zugleich ist. Geben Sie sich ihm hin." (Shobaa De, in:
Ciné Blitz "Ah Men!", 2001)

"Sanjay Dutt war durch und durch ein Gentleman. Er hat sich während der gesamten Drehzeit (für Mission Kashmir) um mein Wohlbefinden gekümmert. Er ist ein echt sagenhafter Schauspieler. Besonders mochte ich seine Darbietung nach der Intermission, nach dem Tod meiner Figur. Wie er seine Trauer zum Ausdruck gebracht hat, das war unglaublich." (Sonali Kulkarni, in: Showtime, April 2001)

"Sanjay Dutt ist ein grandioser Mensch. Obwohl er so viel gelitten hat, obwohl er fast 14 Monate im Gefängnis war, hat er nach vorne geschaut, mit purer Entschlossenheit sein Leben herumgerissen und sich Erfolg erarbeitet. Ich bewundere ihn wirklich und zähle ihn zu den wenigen Menschen, die ich als meine Ideale betrachte." (Chandrachur Singh, in: Showtime, Juni 2001)

"Mit seiner Frau Rhea war ich schon lange gut bekannt, bevor ich Sanju am Set von Jung kennenlernte. Ich verdanke ihm unschätzbare Gesundheitstipps. Er selbst hat sich ja großartig gehalten, und er hat mit einigen Erhährungsmythen, an die ich glaubte, gründlich aufgeräumt. Jung hat ja einige Kontroversen ausgelöst. An einem Punkt wollte mich der Produzent sogar aus dem Film raus haben, aber Sanju stand zu mir. Er ist ausgesprochen offen und direkt, Manipulationen gibt es in seinem Denkschema nicht. Er behandelt alle gleich - ob er mit einem Produzenten spricht oder mit einem Spot Boy, er redet sein Gegenüber immer mit -ji an. Das habe ich noch bei keinem anderen Schauspieler erlebt. Er hat sich seine positive Einstellung bewahrt. Die unfassbaren Tiefen, durch die er gegangen ist, haben ihn nicht im Geringsten verbittert." (Shilpa Shetty, in: Filmfare, August 2001)

"Sanjay Dutt ist einer der coolsten Menschen, denen ich je in meinem Leben begegnet bin. Es ist ihm relativ gleich, was man ihm (zum Anziehen) gibt, solange es dem Filmemacher gefällt. Er ist echt lässig und sehr darauf bedacht, niemandem allzu viele Probleme zu bereiten. Er konzentriert sich einfach nur auf seine Darbietung und ist absolut unstrapaziös für jeden Kostümbildner. Alle Designer lieben es, mit ihm zu arbeiten, weil er sich überhaupt nicht einmischt. Er vertraut denen, die für seine Kostüme angestellt wurden. Er ist ein angenehmer Mann." (Shahid Aamir, in: Ciné Blitz, September 2001)

"Sanjay hat das größte Herz, das ich je kennengelernt habe. Und er ist der unkomplizierteste Schauspieler. Er weiß alles über das Handwerk und mischt sich dennoch nie in die Arbeit des Filmemachers ein. Im Gegensatz zu den meisten anderen Schauspielern, die derart auf ihr Image achten, dass sie nicht bereit sind, auch mal über das Voraussagbare hinauszugehen." (Mahesh Manjrekar, in: Filmfare, Februar 2002)

"Sanju, ich möchte dir etwas sagen; ich könnte es dir nicht sagen, wenn wir beide allein sind, ich möchte es sagen, wenn du keine Chance hast, mir zu widersprechen. Ich möchte dir sagen... Vielen Dank dafür, dass du einen besseren Regisseur aus mir gemacht hast, dass du einen besseren Menschen aus mir gemacht hast. Wenn ich dich nur anschaue - wenn ich den wunderbaren Menschen sehe, der du bist, was für eine kindliche Persönlichkeit, was für ein vertrauensvoller Mann... also wenn ich es so sagen darf, Bruder... ich möchte mehr wie du sein." (Vidhu Vinod Chopra auf Video in: Jeena Isi Ka Naam Hai, Zee TV, April 2002)

"Ich habe zwei Filme - Daud und Haseena Maan Jaayegi - mit Sanjay gemacht. Etwas Besseres als er kann dir nicht passieren: Jedes Outfit und jede Farbe sieht gut an ihm aus! Er sollte sein Haar jetzt kurz lassen. Er hat einen großartigen und hochgewachsenen Körper, deshalb ist es wichtig, dass die Länge seiner Hosen stimmt. Der Schnitt und das Design seiner Outfits interessieren ihn nicht, aber die Passform soll stimmen. Er ist so ein wunderbarer Mensch, und das reflektiert sich in seiner Kleidung. Er ist einer der bescheidensten Künstler, die ich je getroffen habe. Er liebt seine schwarzen und blauen Levi's Jeans, Unterhemden, enganliegende T-Shirts und Hemden. Er sieht wundervoll aus mit einem 'French beard', schick in einem Anzug und dabei so rau und natürlich in einer Ganji und Jeans." (Vikram Phadnis, in: Ciné-Blitz, Mai 2002)

"Er ist ein Juwel von einem Menschen, aber - der Arme, das Pech scheint ihn auf Schritt und Tritt zu verfolgen... Und dabei kann man ihn nur bewundern, wie er mit all dem umgeht. Außerdem ist er der größte Scherzbold für die, die ihn gut kennen!" (Afzal Khan, in: Ciné-Blitz, Mai 2002)

"Als ich neben Sunil Dutt für Mujhe Jeene Do (1963) drehte, kam eines Tages Nargis mit dem damals dreijährigen Sanjay am Set vorbei. Als sie merkte, dass der Kleine mich ständig anstarrte, meinte sie: 'Was schaust du denn so?' Als Sanju nicht antwortete, fragte sie scherzhaft: 'Ach so! Na, wen willst du heiraten?' Und ohne die Augen von mir abzuwenden, zeigte Sanjay auf mich und sagte: 'Aunty!' Was haben wir uns seitdem darüber immer wieder amüsiert!" (Waheeda Rehman, in: Filmfare, September 2002)

"Wie soll ich jemandem erklären, was Sanju mir und meiner Familie bedeutet? Wie erklärst du jemandem, wie wichtig dir deine Hand ist? Das Verblüffende an Sanju ist, dass er einerseits noch immer so ein Baby ist und dennoch über die Fähigkeit verfügt, alle Blicke unwiderstehlich an sich zu ziehen. Er ist das Original. Es gibt keinen anderen Sanjay Dutt. Sanjay hat eine ganz eigene, ausgeprägte Persönlichkeit, die ihm selbst geballte Attacken von Schicksalsschlägen nicht wegnehmen können. Manche Menschen haben einfach von Geburt an diese Fähigkeit, alles zu ertragen." (Pooja Bhatt, in: Showtime, Januar 2003)

"Ich habe Sanjay bis zu seinem ersten Film geleitet. Danach war er auf sich selbst gestellt. Er hat mehrfach den falschen Weg gewählt. Aber er hat immer seinen Weg zurück gefunden. Und das ist es, was ihn zu einem Sieger macht." (Sunil Dutt am Set von Munnabhai MBBS, 2003)

"Sanju ist jemand, der ans Set kommt, und jedermann ist glücklich. Er spielt sein Ding, er ist wahnsinnig spontan, und man weiß nie, wann er sich gerade auf einen Shot vorbereitet, es kommt alles so natürlich bei ihm." (Boman Irani, in: Making of Munnabhai MBBS, 2003)

"Sanju - was kann ich über ihn sagen? Ich bin mit seinen Filmen aufgewachsen. Als ich dann hörte, dass ich mit ihm zusammenarbeiten würde, dachte ich als erstes sofort an die Szene mit der Ohrfeige. Ich bat Raju (den Regisseur) inständig, die Szene wegzulassen, aber Raju bestand darauf. Und als wir dann die Szene drehten, merkte Sanju genau, wie nervös ich war, und versuchte, mir zu helfen, indem er sagte 'jetzt komm, yaar, mach's einfach', und ich sagte immer nur 'bist du verrückt, ich kann dir doch keine scheuern' - aber irgendwie haben wir's dann doch hingekriegt... Aber es ist mir wirklich schwergefallen." (Jimmy Shergill, in: Making of Munnabhai MBBS, 2003)

"Sanjay Dutt ist ein sehr spontaner Schauspieler. Wenn er richtig geführt wird, ist er imstande, echte Überraschungen abzuliefern. Sanjay wird immer zu meinen Lieblingsschauspielern gehören, weil er von sich selbst so absolut unvoreingenommen ist." (Vidhu Vinod Chopra, in: The Times of India, 26. Januar 2004)

"Sanju hat in Munnabhai MBBS einen brillanten Job gemacht; seine emotionalen Szenen und sein komödiantisches Timing waren perfekt. Da gibt es eine Szene, in der wir beide betrunken sind und Sanju sich die Augen aus dem Kopf weint. In einer der Aufnahmen war ich so hingerissen von seiner Darbietung, dass ich völlig vergaß, dass es auch meine Szene war, und spontan ausrief: 'Verdammt gut, yaar!' – und dann wurde mir bewusst, dass das nicht mein Text war (lacht). Ohne Sanjay Dutt wäre meine Arbeit für diesen Film für die Katz gewesen. Er ist ein Schatz. Ohne ihn in der Hauptrolle hätte ich den Film möglicherweise gar nicht gemacht. Ich weiß, wie die Filmindustrie funktioniert, überall gibt es so viel Unsicherheit. Aber nicht bei Sanju. Ihm ist das gleich. Er ist der beste Co-Star, den man sich wünschen kann. Er hat keine Fimmel oder Marotten, mischt sich bei keinem in dessen Arbeit ein, macht seinen Job und geht heim." (Arshad Warsi, in: Filmfare, Februar 2004)

"Die Zusammenarbeit mit Sunil Dutt und Sanjay Dutt bei Munnabhai MBBS – wow, das war sagenhaft! Am ersten Tag konnte ich in Gegenwart von Sunil Duttji meine Taporisprache einfach nicht benutzen, ich war zu nervös. Er hat eine beneidenswerte Persönlichkeit und ist der disziplinierteste Mensch in der gesamten Filmindustrie. Und Sanju ist der lockerste und entspannteste Schauspieler, dem ich jemals in meiner Karriere begegnet bin. Während der Dreharbeiten starrte er immer auf mein Butterflymesser und sagte: 'Das musst du mir beibringen, das will ich auch lernen.' Sanju mag ein Riesenkerl sein und eine entsprechende Haltung ausstrahlen, aber im Grunde ist er ein Kind." (Arshad Warsi, in: Stardust, März 2004)
(Offenbar haben die Butterfly-Lektionen gefruchtet – siehe Musafir!)

"Ich verehre diesen Mann. Er ist mein Vorbild." (Fardeen Khan, in: Filmfare, April 2004)

"Sanju und ich hatten in Shabd ein paar sehr intensive Szenen zusammen, die wir beide rundum genossen haben. Nach solchen Szenen haben wir uns dann immer umarmt, und einmal hat Sanju dabei ausgerufen: 'So muss Arbeit sein. Mann, sind wir toll!' Und ich habe geantwortet: 'Ja, das sind wir.' In gewisser Weise haben wir uns dabei gegenseitig entdeckt. Wir hatten zwar auch schon in David Dhawans Hum Kisise Kum Nahin zusammengearbeitet, aber das konnte man ja wohl kaum Arbeit nennen. Mehr als mit den Wimpern zu klimpern musste ich damals ja nicht." (Aishwarya Rai, in: Filmfare, Oktober 2004)

"Sanju ist ein echter Schatz. Er hat während der Musafir-Dreharbeiten oft im Scherz gemeint, dass ich keine Heroine sei, sondern ein Hero, weil ich viel trainiere und meine Stunts selber mache, und mich Sam Lara Croft genannt. Er ist wie mein großer Bruder. Als er die fertigen Szenen sah, schenkte er mir einen Großbild-Fernseher; wir teilen ja unsere Begeisterung für tolle HiFi-Apparate. Und nicht nur das: Als ich für Anees Bazmees Benaam unterschrieb, rief Sanju mich von LA aus an und meinte: 'Sam, du arbeitest mit wunderbaren Menschen. Alles Gute!' Diese Geste hat mir wirklich viel bedeutet." (Sameera Reddy, in: Stardust, November 2004)

"Sanju behandelt mich wie einen jüngeren Bruder, und er ist so ein großartiger Mensch – man kann nicht mehr viel sagen, um ihn noch größer zu machen." (Zayed Khan, in: Stardust, November 2004)

"Sanjay Dutt ist ein absolut erstaunlicher Mann. Ich behandle ihn wie einen älteren Bruder, respektiere und liebe ihn. So wie auch er mich wie einen jüngeren Bruder behandelt. Wir stehen einander sehr nahe. Ich stehe zu ihm, so wie auch er zu mir steht. Er war für mich da in meinen schlimmsten Zeiten, in jeder einzelnen Nacht. Wir haben unsere Probleme, aber die entstehen einzig und allein aus Liebe und Liebe und Liebe. Er ist der einzige Mann, von dem ich mich jederzeit widerspruchslos vermöbeln, ohrfeigen oder beleidigen lassen würde." (Salman Khan, in: "Just Pooja" 2004)

"Es gibt Szenen, in denen Sanju die Grenze zwischen Schauspielen und Sein überschreitet. An vielen Stellen in Shabd erhob er sich über das Drehbuch und war vollkommen eins mit seiner Figur. Er kam auch immer mal wieder mit Ideen und Vorschlägen. (...) Und ich wusste gar nicht, dass Sanju so ein lebhafter Mensch ist; das merkte ich erst während der Dreharbeiten. Er machte ständig Scherze und belebte die ganze Arbeitsatmosphäre mit seinem Witz und seinem Humor. In so einem Umfeld macht das Arbeiten einfach Spaß." (Leena Yadav, in: Stardust, Januar 2005)

"Sanjay ist ein vollkommener Mensch - in mehr als nur einer Hinsicht." (Kumar Gaurav, in: Ciné-Blitz, März 2005)

"Ich dachte, mit Sanjay Dutt zu arbeiten wäre anders. Er ist ein großer Star und würde sich vielleicht aufspielen oder in den Vordergrund drängen. Aber während unserer gemeinsamen Arbeit in Parineeta merkte ich, dass er das genaue Gegenteil war. Er war immer engagiert und ist nach einer fertigen Szene niemals sofort in seinen Make-up-Caravan verschwunden, sondern hat stets gewartet, bis der Regisseur grünes Licht gab. Er ist ausgesprochen offen und freundlich. Er war immer pünktlich zur Stelle und hat nie irgendwie Einspruch erhoben oder anderen unnötig Anweisungen gegeben. Er unterwirft sich komplett dem Regisseur, bleibt immer ruhig und ganz bei sich selbst." (Raima Sen, in: Stardust, April 2005)

"Sanju ist wirklich anbetungswürdig. Ich bin ein aufrichtiger Fan des Menschen geworden, der er ist. Dieses kleine Lächeln, das er jedem schenkt, ist einfach umwerfend. Vom Spot Boy bis zum Regisseur respektiert er jeden für das, was er ist. Genau gesagt personifiziert Sanju Munnabhai auch in der Wirklichkeit. Er verteilt vielleicht nicht ständig jadoo ki jhappis*, aber dieses warme Lächeln, wenn er am Set ist, macht eine Menge aus. Schließlich und endlich arbeiten wir doch alle für Beifall und Anerkennung. Und an dem Tag, an dem Sanju Kolkata verließ, ging er zu jedem einzelnen, umarmte ihn und bedankte sich. Ich denke, das ist es, was zählt." (Vidya Balan nach den Parineeta-Dreharbeiten, in: Stardust, April 2005)
(* jadoo ki jhappi = magic hug: Munnabhais "Knuddelzauber" in Munnabhai MBBS)

"Ich bin total beeindruckt von Sanjay. In Tathastu werdet ihr nicht den üblichen Vaastav-Sanju zu sehen bekommen, er ist sehr emotional und gefühlvoll. Egal was alle Welt über ihn sagt, er ist der erstaunlichste Co-Star, den man haben kann. Wir hatten eine Szene, wo ich mich so intensiv reinhängte, dass ich ihn mit meinen Nägeln kratzte, und er gab keinen Laut von sich, bis der Dreh vorbei war. Er ist überhaupt nicht unsicher gegenüber seiner Partnerin, also kein Held, der partout auch der Held sein will. Eher würde er sagen: 'Warum übernimmst du nicht auch noch meinen Dialog?' Meistens wollen die Filmhelden ja das Scheinwerferlicht für sich allein haben. Sanju hinterlässt sogar dann Eindruck, wenn er ganz still ist; er ist als Schauspieler wahnsinnig gewachsen. Ich habe zu ihm gesagt: 'Sanju, ich war nie wirklich ein Fan von dir. Seit Munnabhai hat sich das geändert. Aber jetzt, nachdem ich mit dir gearbeitet habe, bin ich hin und weg von dir.'" (Amisha Patel, in: Stardust, Mai 2005)

"Ich treffe mich mit vielen Schauspielern regelmäßig - Sanju, Salman, Suniel, Amitji, Hrithik und Abhishek -, und ich liebe sie sehr, weil auch sie mir Liebe entgegenbringen. Die Liebe, mit der Sanju mir begegnet, ist überwältigend." (Shahrukh Khan, in: Filmfare, Juli 2005)

"Ich war schon immer ein Sanjay-Dutt-Fan; früher habe ich mir ständig seine Poster und Postkarten gekauft. Ich war total aufgeregt, als ich in Musafir mit ihm arbeiten durfte. Er ist nach außen ein Macho und in seinem Inneren ein kleines Kind. Wir haben oft Video-Spiele zusammen gespielt. Für mich kommt er gleich nach Gott, und ich verehre ihn." (Koena Mitra, in: Filmfare, Juli 2005)

"Als ich mich nach dem Dreh bei Sanju dafür bedankte, dass er mir so geholfen und mir die Sache so leicht gemacht hatte, strich er mir über den Kopf und sagte: 'Ich weiß doch, wie das ist, das haben wir alle irgendwann auch mal so erlebt, du brauchst mir nicht dafür zu danken.' Das sind Gesten eines großartigen Menschen, und es gab noch eine Menge ähnlicher Gelegenheiten, bei denen mir bewusst wurde, warum Sanjay Dutt so liebevoll Baba genannt wird. Die Menschen lieben ihn ganz einfach, vom Spot Boy bis zum Regisseur, alle lieben Sanju Baba!"
(Vidya Balan, in: Movie, Juli 2005)

"Anfangs hat es sich schon seltsam angefühlt, in Parineeta die Hauptrolle zu spielen neben einem älteren und erfahreneren Schauspieler wie Sanjay Dutt in einer Nebenrolle. Aber als ich dann den Film sah, wurde mir klar, dass Sanju es sich leisten kann, ein Cameo zu machen. Ich muss noch so viel beweisen, was er längst nicht mehr nötig hat. Wenn Sie Sanju in dem Film sehen, dann fragen Sie nicht mehr, warum er ihn gemacht hat. Es ist eine Rolle, und er spielt sie wirklich gut. Was wieder mal beweist, dass es so etwas wie kleine Rollen nicht gibt." (Saif Ali Khan, in: Filmfare, August 2005)

"Sanjay Dutt ist ein wunderbarer Mensch. Dank ihm habe ich mich bei den Parineeta-Dreharbeiten so richtig entspannt und wohl gefühlt, und ich denke, das zeichnet einen wahren Gentleman aus. (...) Als ich für den Film unterschrieb, wusste ich, dass ich Liebesszenen mit Saif und Sanjay würde drehen müssen. Zuerst kam die mit Sanjay dran, und das gab mir mehr Zuversicht, obwohl das vom Gefühl her eigentlich die schwierigere war. Aber Sanjay hat mir unheimlich geholfen. Er hat herumgescherzt und für eine lockere Atmosphäre gesorgt. Aber Sie wissen, Sanjay ist eigentlich sehr schüchtern. Es war wirklich zu liebenswert, weil er vor jedem Take die Augen schloss und sie erst dann öffnete, wenn er das Wort Action hörte. Als die Szene vorbei war, sagte er zu mir: 'Es ist schön zu sehen, dass es immer noch Frauen gibt, die bei solchen Dingen schüchtern sind. Wenn ich mir all diese Videos ansehe, denke ich mir, sharam naam ki cheez hi nahi rahi.'" (Vidya Balan, in: Filmfare, August 2005)

"Sanjay ist ein großartiger Freund - ein sehr loyaler Freund." (Amitabh Bachchan, in: Making of Viruddh, 2005)

"Auf wen ich mich verlassen kann? Zuallererst Sanjay Dutt. Er ist außerordentlich zuverlässig. Er ist ein wahrer Freund und hat das bei zahlreichen Gelegenheiten bewiesen." (Suniel Shetty, in: Filmfare, August 2005)

"Ich finde Mr Sanjay Dutt einfach zu hot. Als ich mit ihm für Shaadi No. 1 drehte, vergaß ich ständig meinen Text, weil ich immer nur ihn anstarrte. Er ist eben einfach durch und durch ein Mann." (Esha Deol, in: Filmfare, Dezember 2005)

"Salman Sir lädt mich oft zu sich ans Set ein, er ist echt toll. Und auch Sanju Sir sagt mir immer wieder: 'Wann immer du Zeit hast, komm vorbei und trainier mit mir.' Ich habe immer noch Poster von den beiden in meinem Zimmer und bin ihr unverbrüchlicher Fan." (Mimoh Chakraborty, in: Stardust, Februar 2006)

"Sanjay Dutt ist der sexyste und attraktivste Mann, den die Industrie hat. Und noch dazu sieht der Mann mit zunehmendem Alter immer nur noch besser aus." (John Abraham, in: Filmfare, März 2006)

"Der Film gehört Dutt. Einmal mehr beweist er, dass es einfach in ihm steckt, über das Drehbuch hinaus zu gehen." (Aus: Hindustan Times City, Review zu Tathastu, 2006)

"Sanjay Gupta, Sanjay Dutt und Salman Khan sind Junggesellen und leben deshalb ihr Leben so, wie sie es wollen und brauchen. Und warum nicht, yaar? Sie arbeiten hart und feiern dann auch entsprechend. Da gibt es kein Problem. Aber von den fünf Millionen Menschen, denen ich je begegnet bin, sind Sanju und Salman zwei der ganz wenigen mit Herzen aus Gold. Und ich komme nicht deshalb so gut mit ihnen aus, weil ich verheiratet bin und sie nicht – es heißt ja, Gegensätze ziehen sich an –, sondern weil sie aus Gold gemacht sind. Schauen Sie sich Salman heutzutage an. Er hatte keinen Grund, Chi Chi den Rücken zu stärken, aber er unterstützt Chi Chi bhayya. In solchen Krisenzeiten lernst du Menschen wirklich kennen, vor allem auch durch ihre Taten. Salman kennt keine Unsicherheiten. Er macht einen Film mit David und Govinda, obwohl er weiß, was für ein starkes Duo die beiden sind. Aber so was kümmert ihn nicht. Er weiß, dass er ein Star und größer als die Größten ist. Mit Sanju ist es genauso. Für Sanju spielt sein Startum überhaupt kein Rolle. Der sagt eher noch: 'Klar, yaar, du kannst meine Textzeilen übernehmen.' Deshalb sind sie so, wie sie sind, und deshalb verstehe ich mich auch so gut mit ihnen. Und ich wünsche diesen beiden wunderbaren Jungs, dass sie Anker in ihrer näheren Umgebung haben. Natürlich wünsche ich ihnen zuallererst ein stabiles Familienleben. Deshalb kommt immer, wenn ich mit ihnen zusammen bin, der Bruder in mir raus, und obwohl ich vermutlich jünger bin als Sanju, bin ich wie ein älterer Bruder für ihn. Beide schätzen Familienstrukturen, und vielleicht sind sie deshalb auch so eng mit mir befreundet." (Suniel Shetty, in: Stardust, März 2006)

"Wenn ich an Sanju denke, dann fällt mir nur eine Figur ein - Superman. Ja, Sanju ist ein Superman! Er ist ein Juwel von einem Menschen. Wir sind gute Freunde und haben zusammen eine tolle Chemie auf der Leinwand. Er liebt es, jedem zu helfen. Wenn es einen Menschen gibt, auf den ich mich in jeder Hinsicht verlassen kann, dann ist das ganz bestimmt er."
(Arshad Warsi, in: The Telegraph, 30. Juni 2006)

"Mein Lieblings-Co-Star ist Sanjay Dutt. Mit ihm habe ich am häufigsten gearbeitet. Ich liebe ihn und habe einen Wahnsinnsrespekt vor ihm. Als Schauspieler und als Mensch ist er das Wunderbarste, was mir in meiner Schauspielerkarriere je begegnet ist. Wobei der gute Schauspieler für mich weniger wichtig ist, aber wenn jemand ein guter Mensch ist, dann bedeutet er mir etwas. Natürlich waren auch alle anderen gute Co-Stars für mich, aber Sanju ist eine Ausnahmeerscheinung. Wobei natürlich Fakt ist, dass Sanju ein alter Hase im Geschäft ist und ich ihn nicht einfach meinen Kumpel nennen kann, dazu habe ich viel zu viel Respekt vor ihm." (Arshad Warsi, in: Stardust, August 2006)

"Sanjay Dutt ist ein durch und durch professioneller Schauspieler. Wenn man mit ihm dreht, dann kommt es einem so vor, als denke er gar nicht groß über seine Rolle nach; in Wirklichkeit jedoch macht er sich eine Menge Gedanken über verschiedene mögliche darstellerische Varianten. Er ist ein müheloser Schauspieler und ein wunderbarer Mensch. Wenn wir Frühschichten drehten, begrüßte Sanjay immer jedes einzelne Mitglied am Set mit 'Guten Morgen'. Er ist so ein guter Mensch! Ich habe bislang drei Filme mit ihm gedreht, und es war wirklich eine wundervolle Erfahrung, mit ihm zu arbeiten." (Vidya Balan, in: Stardust, September 2006)

"In dem Song 'Samjho Ho Hi Gaya' müssen Sanjay und Arshad mit Mädchen flirten, deshalb bat ich den Maskenbildner, Sanjays Gesicht mit Kussmündern vollzuschminken. Er versuchte es mit verschiedenen Lippenstiften, aber das Ergebnis wirkte auf Sanju und mich nicht überzeugend. Dann hatte Sanjay eine Idee, wie das Ganze wirklich gut aussehen und dadurch perfekt werden könnte. Er meinte, warum nicht einfach die Mädels am Set bitten, ihn zu küssen, das würde doch gleich ganz anders aussehen. Ich hatte zwar meine Bedenken, aber ich sagte zu Sanju, er solle tun, was er für richtig hielte. Woraufhin er einmal laut in die Runde brüllte: 'Wer hat Lust, mich zu küssen? Hierher!' Damit hat er mich echt überrascht. Und was dann geschah, war unglaublich: Horden von Frauen stürzten sich auf Sanjay, um ihn abzuküssen..." (Rajkumar Hirani, in: Stardust, September 2006)

"Sanjay Dutt hat heute alles erreicht, was will er also? Er will gute Filme. Er hatte schon immer alles, aber jetzt gibt es keinerlei Druck mehr, Filme für die Massen zu machen. Er kann ganz nach seinen Vorstellungen und Wünschen arbeiten.
Shahrukh Khan kam, und Hrithik Roshan kam, aber Sanjay Dutt ist immer noch da. Er hatte nie das Bedürfnis oder danach gestrebt, die Nummer eins zu sein. Eine Sache ist ganz besonders an Sanju: Im Gegensatz zu Emporkömmlingen, die bestenfalls 30 lakhs verdienen, aber ein oder zwei crores verlangen, bezieht dieser Mensch nach wie vor eine Standardgage von eineinhalb crores. In seiner Position könnte er heute jederzeit drei oder dreieinhalb verlangen. Aber er macht es nicht. Und verweist immer auf das Beispiel von Dharamji (Dharmendra), der während seiner gesamten Karriere an seiner Standardgage von 20 lakhs festgehalten hat. Er hat nie mehr verlangt, weil er immer sagte: ’Damit ich überlebe, müssen die Produzenten überleben. Ich kann nicht meinen Preis erhöhen, sonst stirbt der Produzent.’ Mit dieser Einstellung blieb er fünfzig Jahre lang sicher im Geschäft. Und mit Sanju ist es jetzt das Gleiche: Er hat seit über 25 Jahren seinen Platz im Geschäft und wird auch weiterhin stark dabeibleiben.
Sanju altert mit Würde. Er ist genau richtig, wie er ist." (Sanjay Gupta, in: Filmfare, September 2006)

"Manchmal ist er so unbesiegbar wie Superman. Und dann wieder so fehlbar wie Clark Kent. Aber auf beiden Wegen versteht es Sanju, das Raue mit dem Sanften zu verbinden. Er hat das praktisch erfunden und wieder neu erfunden. Er hat uns zum Lachen gebracht. Er hat uns zum Weinen gebracht. Mit Lage Raho Munnabhai hat er Gandhi cool gemacht. Ganz zu schweigen von Freundschaft, Wahrheit und guter alter Liebe." (Aus: "Mann des Monats: Sanjay Dutt für seine bravouröse Leistung in LRM", in: Filmfare, November 2006)

Vidya Balan empfindet nach zwei gemeinsamen Filmen (Parineeta und Lage Raho Munnabhai) nach wie vor eher zurückhaltenden Respekt für Sanju. Als man sie aus einem ihrer früheren Interviews zitierte, dass mit dem Respekt eine gewisse Distanz einhergegangen sei und sie sich niemals vorstellen könne, sich mal in locker-vertraulichem Ton mit Sanju zu unterhalten, meinte sie:
"Oh, das ist immer noch so; er ist so viel älter und erfahrener als ich, ich kann gar nicht zwanglos oder salopp mit ihm umgehen. Aber Sanju ist mir gegenüber ein richtiger Beschützer. Einmal wurde ich zu früh ans Set gerufen und musste ein paar Stunden warten, bis er dazu kam. Als er davon erfuhr, stauchte er die Jungs von der Produktion zusammen, weil sie mich hatten warten lassen. Das hat mich sehr berührt." (Vidya Balan, in: Filmfare, November 2006)
(Kommentar Diwali: Das mit dem Respekt, den Vidya für Sanju empfindet, erinnert mich an eine Stelle aus dem Making of Lage Raho Munnabhai, wo sie erzählte, dass sie regelrecht Bammel vor der Szene hatte, in der sie Sanju ohrfeigen musste, und vorher mit einem Komparsen vergleichbarer Größe - Kompliment an dessen Opferbereitschaft! - geübt hat... Ich fand das so herrlich, wie sie ihre Skrupel schilderte, einem Mann von der imposanten Statur eines Sanjay Dutt eine zu scheuern!)

Arshad Warsi träumt davon, zusammen mit Sanju für ein Remake von Pulp Fiction gecastet zu werden:
"Ich glaube, wir beide wären perfekt dafür."
Seine Leinwand-Chemie mit Deadly Dutt ist verblüffend - wie hat er das Eis gebrochen bei einem der wortkargsten Menschen der Filmindustrie?
"War gar nicht nötig. Sanjay ist einer der warmherzigsten Menschen, denen ich je begegnet bin. Hinter seinem steinernen Äußeren verbirgt sich ein Kind mit einem goldenen Herzen. Als wir Munnabhai MBBS drehten, kannte ich ihn noch nicht, aber er hat sich niemals irgendwie aufgespielt oder breitgemacht. Und seitdem behandelt er mich stets wie seinen jüngeren Bruder. Zum Beispiel ruft er mich jedesmal an, wenn er im Ausland ist, und sagt, Bruder, ich bin an dem und dem Ort, brauchst du irgendwas von da?"
Für Arshad ist Sanju einer der besten Schauspieler für komische Rollen, die es derzeit in Indien gäbe, und als ihn der Reporter daraufhin wohl ziemlich ungläubig ansah, verdeutlichte Arshad:
"Warum müssen wir immer alles generalisieren? Nur weil Sanjay saugut aussieht und einen hochgewachsenen und durchtrainierten Körper hat, bedeutet das nicht, dass man ihn nur auf toughe Action-Rollen reduzieren sollte. Er ist ein Schauspieler, und es ist Sache des Regisseurs, das Beste aus ihm herauszuholen. Hätte man Amitabh Bachchan nicht auch mal für komische Rollen engagiert, er wäre niemals der komplette Entertainer geworden, der er heute ist." (Arshad Warsi, in: Filmfare, November 2006)


***
Alle Zitate: Deutsch von Diwali

Zitate über Sanjay Dutt in Zusammenhang mit dem TADA-Fall sind hier zu finden.

 
zurück
zurück zu Charity / ReligiositätHomebearbeitenE-Mailvor zu Zitate ab 2007