Sanjay Dutt - "Der Mann mit dem goldenen Herzen"
English Version



Sanjay Dutt in dem Film Blue


Allgemeine Fakten über Sanjay

- Zu Beginn seiner Karriere wurde Sanjays Name meistens "Sunjay Dutt" geschrieben (die Film-Zeitschrift Stardust hält bis heute an dieser Schreibweise fest). Doch nach der Überwindung seiner Drogensucht zog Sanjay bewusst einen Schlussstrich unter seine Vergangenheit, und da der Name "Sunjay" für ihn untrennbar mit seiner Drogenzeit verbunden war, bestand er fortan auf der Schreibweise "Sanjay Dutt".

- Der Name Sanjay \s(a)-njay, san-jay\ stammt aus dem Hindi und dem Sanskrit und bedeutet "erobernd", "triumphierend".

- Genannt wird Sanjay üblicherweise Sanju (seine Eltern nannten ihn schon als Kind so, Nargis nannte ihn außerdem Chand). Früher nannte man ihn (in Anspielung auf sein kindliches Gemüt) auch Sanju Baba, doch seit Sanjay nach dem Tod von Sunil Dutt die Verantwortung als Familienoberhaupt übernommen hat, verschwand dieser Name allmählich. Dafür hält sich unverändert (und mit Recht!) die Bezeichnung als Deadly Dutt. Und viele Menschen - vor allem Kinder - nennen ihn heute auch liebevoll Munnabhai, oder sie
reden ihn respektvoll mit Sanju Sir oder mit Sanjayji an. Seine deutschen Fans haben zusätzlich Bezeichnungen wie Mr Magnificent oder Sanjeye (wegen seiner schönen und seelenvollen Augen) in ihren Sprachschatz mit aufgenommen.

- Über Sanjays Körpergröße schwanken die im Netz zu findenden Angaben zwischen 6’ (1,83 m) und 6’1“ (1,85 m). In jedem Fall: hochgewachsen, muskulös und endlos lange Beine... (Suketu Mehta behauptet in seinem Buch Bombay - Maximum City ja unverschämterweise *g*, Sanju sei "gebaut wie ein Brontosaurus".)

- Sanjays Augen sind braun, ebenso seine Haare (wenn er nicht gerade mal wieder mit ihnen experimentiert). Mittlerweile sind auch die ersten Silberfäden in seinen Haaren zu beobachten, was seiner Attraktivität jedoch keinerlei Abbruch tut.

- Sanjay hat mehrere große Tattoos; nähere Details siehe weiter unten auf dieser Seite.

- Sanjay vertraut auf Talismane aller Art und liebt die Zahl 9.

- Sanjays Sternzeichen ist der Löwe.
Laut chinesischem Tierkreis ist er ein Schwein. Und nach eingehender Analyse der typischen Schwein-Kennzeichen stelle ich fest: Sanju ist ein China-Schwein, wie es im Buche steht. Passt alles perfekt. Einhelliges Sanjustani-Urteil: Unser Sanju ist also nicht nur ein heißer Puma und ein Knuddelteddy, sondern auch ein knuffiges Schweinchen! *g*

- Vielerorts ist zu lesen, dass Sanjay an Insomnia (Schlaflosigkeit) leidet. Während seiner Zeit im Gefängnis hat er eine Form von Klaustrophobie entwickelt. Außerdem leidet er an Bluthochdruck und seit Anfang 2007 auch an Rückenbeschwerden. Und er mag keine Höhen - wobei ich nicht weiß, ob es sich dabei lediglich um ein unangenehmes Gefühl oder tatsächlich um Höhenangst handelt.





Sanjays Interessen

- Sanjay liebt Musik, vor allem Rock, Heavy Metal und Jazz, aber auch Blues und Soul; er hat während seiner Schulzeit Schlagzeug gespielt, lernt Gitarre, ist ein ausgezeichneter Sänger und liebt es, den DJ zu spielen. Er besitzt ein Klavier, ein Schlagzeug und eine E-Gitarre (eine
Fender Stratocaster, Led Zeppelin Limited Edition). Im Luftgitarre-Spielen hat er sogar schon einmal eine Meisterschaft in den USA gewonnen (1988). Zu seinen Lieblingsmusikern und -bands zählen Walter Trout, Santana, Guns’n’Roses, Metallica, B B King, Albert Collins, Led Zeppelin, Pink Floyd, Deep Purple, The Doors, The Who und AC/DC.

Mehr über Sanjay als Sänger, Musiker und Rockstar siehe hier.

- Sanjay hat eine große Schallplatten-, CD- und DVD-Sammlung. Von seinen eigenen Filmen sind jedoch nur wenige ausgewählte Titel darunter.

- Sanjay liebt gutes Essen (egal ob indisch, chinesisch, japanisch oder was auch immer) und kocht gerne selbst.
Von ihm stammt auch das "Chicken Sanju Baba" - ein nach ihm benanntes Hühner-Biryani-Gericht. (Sollte jemand zufällig das Rezept besitzen, würde ich mich über eine Zusendung sehr freuen!)
Und übrigens hat er offenbar von seiner Mutter Nargis die Leidenschaft für paan geerbt.
(P.S. Kleiner kulinarischer Scherz aus der Filmfare Food 2008: ""Wenn Filmstars Nahrungsmittel wären, dann wäre Sanjay Dutt Hyderabadi Haleem: kompliziert und nicht leicht zuzubereiten, aber wenn du sie mal gekostet hast, wirst du nicht mehr aufhören, davon zu schwärmen." Hyderabadi Haleem ist eine beliebte Suppe für das Brechen des Ramadan-Fastens.)

- Sanjay trainiert regelmäßig. Er hat ein eigenes Fitness-Studio, in dem er nach wie vor mehrere Stunden täglich verbringt. Er war Anfang der 1990er Jahre der erste Schauspieler des Hindi Cinema, der einen durchtrainierten und muskulösen Körper zu seinem Markenzeichen auf der Leinwand gemacht hat. Außerdem reitet er gerne, hat früher intensiv Squash gespielt und Fallschirmsegeln betrieben und spielt im Urlaub ab und zu - wenn auch mehr aus Spaß - Golf. Er ist Brand Ambassador für den indischen Boxsport und betreibt Cricket-Nachwuchsförderung als Besitzer des Sirsa Gullies T-10 Teams.

- Sanjay fotografiert leidenschaftlich gerne - und wenn man den Berichten glauben darf, sogar außerordentlich gut. Er besitzt mehrere Kameras. Einige seiner Fotos vom Lamhaa-Set in Srinagar wurden im Coffee Table Book zu diesem Film abgebildet.

- Sanjay liebt die Natur und ist immer wieder begierig darauf, neue Gebiete zu entdecken und zu erkunden.

- Sanjay ist ein Computer- und Technik-Freak.

- Sanjay liebt Designerkleidung, -sonnenbrillen, -uhren etc. Er besitzt eine umfangreiche Sonnenbrillen- und Armbanduhren-Sammlung. Er ist für seinen perfekten Stil bekannt (für den er sogar schon einige Auszeichnungen bekommen hat, und seine Leidenschaft für Mode hat ihn bei seinem Film Musafir zum Kostümdesigner gemacht: Er entwarf den Look für Anil Kapoor, Aditya Pancholi, Mahesh Manjrekar und natürlich auch für sich selbst.


- Sanjay liebt schnelle Autos und Motorräder und flitzt damit gerne durch Mumbai und Umgebung. Die Honda Valkyrie, auf der er als Billa in Musafir durch die Gegend bretterte, war übrigens Sanjus eigene Maschine! Außerdem besitzt er einen Audi, einen Hammer, einen Honda Account, einen Mercedes, einen Porsche und einen Ferrari - bevorzugt mit der 4545 auf dem Mumbaier Nummernschild. Am 21. Juni 2009 wurde er Gründungsmitglied des exklusiven Supercar Club of India, dessen Mitgliederzahl in Mumbai auf 20 beschränkt ist.

- Sanjay schaut sich regelmäßig den National Geographic und History Channel im Fernsehen an.

-
Bei einer Umfrage in der Filmfare 11/2005 "Welcher Comic-Figur ähneln Sie Ihrer Meinung nach?" antwortete Sanjay: "Ich denke, das wäre Batman, denn wie er würde ich gerne die Ungerechtigkeit in der Gesellschaft beseitigen. Und ich war schon immer ein Kämpfer für die Underdogs.“

- Sanjays Urlaubstipps: In den Filmfare Travels 2004 und 2005 rät Sanjay, den Urlaub wirklich zum Erholen zu nutzen, und erzählt von seinem Lieblingsurlaubsort Goa.

- Sanjays "Favourite Love Story" ist Casablanca: "Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich schon Casablanca gesehen habe. Dass die beiden bereit sind, füreinander ihr Leben zu geben, verursacht bei mir Gänsehaut. Man kann diese Liebe und den Verlust dieser Liebe in Humphrey Bogarts Augen spüren, wenn er sagt: 'Von allen Bars in allen Städten in dieser Welt musste sie ausgerechnet in meine kommen.'" (Filmfare 9/2005)

- Auf die Frage nach seinem Lieblingsbuch antwortete Sanjay: "Ich kann gar nicht erklären, was mich an Harold Robbins' A Stone for Danny Fisher (Die Gnadenlosen) so gefesselt hat. Ich habe auch die Verfilmung gesehen, aber das Buch ist besser, weil es alles so ausdrucksvoll beschreibt, dass du richtiggehend in das Abenteuer hineingezogen wirst." (The Times of India, 17. Juli 2007)

- Als seine Traumrolle hat Sanjay mehrfach Al Pacinos Rolle in Scarface bezeichnet: "Al Pacino ist mein Favorit. Er ist ein Superschauspieler. Ich habe alle seine Filme gesehen, und besonders brillant fand ich ihn in Scarface. Vielleicht ist das ein unmöglicher Wunsch, denn Filme wie Scarface werden in Indien nicht gedreht, aber wenn jemand irgendwann einmal eine ähnliche Rolle hierzulande anbietet, dann schnapp ich sie mir." (Filmfare 5/1994)

- Sanjay hatte schon in seiner Jugend ein Faible für Schusswaffen und ging später gerne auf die Jagd. Beides ist jedoch mittlerweile Vergangenheit.

- Sanjay hat Mitte der 1980er Jahre eine Weile davon geträumt, Indien zu verlassen und Rancher in den USA zu werden – ein Traum, der ihn bis heute nicht ganz losgelassen hat.


- Auch wenn Sanjay den Drogen seit Jahren abgeschworen hat: von Alkohol und Nikotin ist er leider nie losgekommen...





"Der Mann mit dem goldenen Herzen"

- Sanjays Großzügigkeit ist in der Filmindustrie legendär. Mehr als einmal soll er spontan seine Brieftasche geöffnet haben, um einem Beleuchter oder Techniker, der in finanziellen Nöten steckte, ein Darlehen in die Hand zu drücken, ohne über Zinsen oder gar Rückzahlung ein Wort zu verlieren. Darüber vergaß er lange Zeit, Rücklagen für sich selber anzulegen. Erst durch das energische Eingreifen seines Freundes Suniel Shetty gelang es ihm, seine desaströsen Finanzen wieder auf Vordermann zu bringen. Außerdem achtet er heute mehr darauf, wer seine Hilfe wirklich braucht – und wer lediglich seine Gutmütigkeit ausnutzen will.

- Sanjay wird von seinen Kollegen in der Filmindustrie geliebt und respektiert – von seinen Co-Stars bis zu den kleinsten Mitarbeitern, denen er allen gleichermaßen Freundlichkeit und Achtung entgegenbringt. Trotz seines Starruhms ist er stets menschlich und bescheiden geblieben gemäß seiner Devise "mach deinen Job und keinen Ärger am Set“. Typisch für ihn: Während andere Stars in den Drehpausen in ihren Trailern verschwinden, am Telefon hängen oder sich nur mit wichtigen Leuten wie Produzenten, Regisseuren, Co-Stars, Journalisten etc. unterhalten, setzt Sanjay sich zu den Beleuchtern und Kulissenbauern, plaudert mit ihnen, raucht mit ihnen eine Zigarette – ja, er ist sich nicht mal zu fein dazu, einen Beleuchter an seiner eigenen Fluppe ziehen zu lassen bzw. umgekehrt. Er kostet das Essen, das sie von daheim mitgebracht haben, und lobt die Kochkünste ihrer Frauen. Er spricht ihre Sprache, hört sich geduldig ihre Sorgen und Nöte an und hilft ihnen entweder persönlich (siehe z.B. "God of the lesser children") oder über seinen Einfluss bei den Gewerkschaften - oder er weigert sich kurzerhand, weiterzudrehen, wenn er erfährt, dass ein Techniker oder ein Spot Boy schon sein Wochen nicht mehr bezahlt worden ist. Die Jungstars ihrerseits lieben ihn dafür, dass er niemals versucht, ihre Screentime kürzen zu lassen oder sie an die Wand zu spielen (obwohl er das Zeug dazu hat), sondern dass er ihnen vielmehr hilft, wo er nur kann. Er gilt allgemein als der "dost (Freund) of the industry". (Siehe auch: Zitate über Sanju)

- Sanjay als Co-Star zu haben ist insofern vorteilhaft, als er genügend Selbstvertrauen und -bewusstsein besitzt, um seinen Partnern gegenüber weder Unsicherheit noch Konkurrenzdenken zu empfinden. Er hat von Beginn seiner Karriere an immer wieder betont, dass ihm Ranglisten egal sind und es ihm nicht darauf ankommt, irgendeine Nummer 1 zu werden, sondern dass er sich lediglich einen Namen in der Branche machen will. Sein meistgeäußerter Satz in diesem Zusammenhang: "Ich bin Sanjay und keine Nummer."

- Trotz seiner Liebe zu schnellen Autos ist Sanjay, was seine eigenen Flitzer betrifft, offenbar alles andere als überprotektiv. Oft lässt er spontan Straßenkinder, die sich bewundernd um seinen Wagen scharen, einsteigen und dreht mit ihnen eine Runde; und einem Journalisten, der sich einmal bewundernd über seinen BMW geäußert hat, bot er kurzerhand an, das Auto doch selber mal ein Stück zu fahren... (hier berichtet der Journalist von diesem Erlebnis).

- Trotzdem gilt Sanjay weithin immer noch als der originale Bad Boy Bollywoods – zum einen wegen seiner Gangster-Rollen und zum anderen wegen seines bewegten Lebens, das von Drogen und Alkohol-Exzessen bis hin zu Gefängnishaft wegen Terrorismusverdachts ja bekanntermaßen nichts ausgelassen hat...

- Sanjay ist im Grunde schüchtern. Öffentliche Auftritte sind daher nicht unbedingt seine Lieblingsdisziplin, und er zeichnet sich dann auch oft durch eine gewisse Unbeholfenheit und Wortkargheit aus. Der einzige Ort, wo er laut eigenem Bekunden diese Schüchternheit vergisst, ist das Filmset: "Vor einer Kamera kann man von mir so ziemlich alles verlangen, und das mache ich dann auch. Aber nach Drehschluss will ich dann nur noch nach Hause." (Entsprechend selten tritt Sanjay bei Live-Performances in Erscheinung; er nahm u.a. an den Konzerttouren "Wanted" 2000 und "Now Or Never 2" 2002 teil, aber Auftritte wie z.B. die Munnabhai-Einlage bei den Sansui Awards 2004 sind absolute Raritäten.)

- Für viele jüngere Schauspieler ist Sanjay Vorbild und Inspiration, und sie bekennen sich auch offen dazu, dass Sanju für sie wie eine Ikone ist; dazu zählen Salman Khan, Abhishek Bachchan, Hrithik Roshan, Arjun Rampal, John Abraham, Upen Patel und Imran Khan.

- Zu Sanjays engsten Freunden zählen Suniel Shetty, Bunty Walia,
Ajay Arora, Ajay Marwah, Nitin Manmohan, Ajay Devgan, Amrita Singh, Arshad Warsi, Vivek Oberoi, Aamir Khan, Fardeen Khan und Vidhu Vinod Chopra sowie Salman Khan und dessen Familie. Ein brüderliches Verhältnis verbindet ihn mit Abhishek Bachchan, der Sanjay als großen Bruder mit "Sanju Sir“ anredet, während sein Vater Amitabh Bachchan Sanjay als einen "großartigen und sehr loyalen Freund“ bezeichnet. Amitabh ist (ebenso wie Dilip Kumar und Shatrughan Sinha) ein langjähriger Freund der Familie Dutt, und Sanjay bezeichnet ihn als sein schauspielerisches Vorbild: "Ich respektiere ihn so sehr, dass ich automatisch aufstehe, wenn ich mit ihm telefoniere."






Sanjays Werbung und Business

- Sanjay macht seit Beginn seiner Karriere immer wieder Werbung für ein breitgefächertes Sortiment, das von Marco Ricci Italy shoes & accessoires, Denim und Bagpiper Whisky über Fahrräder und Haarpflegeprodukte (Yogiraj Thanda Tel) bis zu Rupa-Unterwäsche und Hühnerfleisch reicht. Dabei sucht er sich die Produkte, für die er seinen Namen hergibt, sorgfältig aus. Und gibt offen zu: "Abgesehen davon, dass Werbespots gutes Geld einbringen, sie haben auch eine große Reichweite. TV-Spots verleihen dir eine unmittelbare Präsenz. Heutzutage gehört es dazu, sich selber zu vermarkten" (Filmfare 9/2005). 2005 wurde er Werbeträger für Eisenstangen der Firma Elegant (hier das Bild einer Reklametafel in Westbengalen) und drehte dafür einen Werbespot, der 2007 auch in dem Goutam-Ghose-Film Yatra zu sehen war. 2008 drehte er zusammen mit Suniel Shetty einen Werbespot für die Biermarke Haywards 5000, 2009 bewarben beide die Marke Shades Eyewear; Sanjay ist Werbeträger für X Shades. Zudem ist er Brand Ambassador für den indischen Boxsport.

- Seit 2000 produziert Sanjay auch selber Filme; siehe hier unter "Produktionshäuser". Frühere Produktionspläne (Jungle bzw. Chakra, für den Sanjay zusammen mit Kumar Gaurav
Mumbai Talking Pictures gegründet hatte) waren über die Planungsphase nicht hinausgekommen.

- Mitte 2003 kündigte Sanjay in einem Filmfare-Interview die Eröffnung einer Restaurantkette namens SOS (Suniel aur Sanjay) zusammen mit seinem Freund Suniel Shetty an. Das erste Restaurant in Hyderabad wurde auf jeden Fall eröffnet, aber ob es noch immer besteht oder noch weitere dazukamen, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Allerdings fällt in einem Artikel über Suniel Shetty von Ende 2005 auf, dass Sanjay im Zusammenhang mit Suniels Geschäften lediglich als Mitinhaber dreier Shades-Absatzmärkte für Sonnenbrillen erwähnt wird. Das lässt zumindest die Vermutung zu, dass aus der gemeinsamen Restaurantkette der beiden nichts wurde (ebenso wie Ende der 1990er Jahre auch das von mehreren BW-Stars, darunter Sanjay, geplante Projekt einer Erlebnis-Restaurant-Kette "Indian Talkies" offenbar nie verwirklicht wurde). Zumal Sanju sie nach jenem Interview, in dem er sie ankündigte, auch nie wieder erwähnte, jedenfalls in keinem Artikel, der mir unter die Finger gekommen ist.

- Am 14. Oktober 2004 präsentierte Sanjay seine Firma SON (Son Of Nargis), deren Aufgaben Produktion und Marketing, Star-Websites und Bühnenshows sein sollte. Was danach aus dieser Firma wurde, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

- Bei einer Pressekonferenz am 22. August 2009 im Healthworks Gym in Thane gaben Sanjay und Prabodh Davkhare, der Besitzer dieses Gyms (Healthworks India), ihre Pläne einer Zusammenarbeit auf dem Sektor Fitness-Clubs und Fitness-Studios bekannt.


Sanjays Tattoos


Sanjay Dutt im August 2009 mit seinem Tätowierer
Vishwas Dorwekar und dem Stylisten Aalim Hakim


Sanjay
hat mehrere große Tattoos auf seinen Schultern, den Armen, der Brust und dem Rücken, die er alle selber entworfen hat.

- linke Schulter/Oberarm: "Om Namah Shivaya" - eine Grußformel an den Gott Shiva, geschrieben in Sanskrit.
- rechte Schulter/Oberarm: ein feuerspeiender Drache; vermutlich ein Eastern Dragon, der für ein mitfühlendes Wesen steht und ein Symbol für Glück darstellt.
- rechter Arm: zwei Samurais untereinander - einer in schwarzweiß, der andere bunt, und auf beide regnet es japanische Blüten; diese beiden Samurais stehen als Symbol für die Kämpfe, die Sanjay sein Leben lang ausgefochten hat, ohne daran zu zerbrechen.  
- linkes Schulterblatt: ein
tibetanischer shloka (vierzeilige Strophe).
- rechtes Schulterblatt: ein shiv ling (Berg im Himalaya, der als Symbol für die Schöpfungskraft des Gottes Shiva gilt.
- linker Unterarm: eine Schlange und "Dilnashin", der eigentliche Name seiner Frau Maanayata.
- rechter Unterarm: ein Löwenbild mit dem Schriftzug "Simba Rules".
- Brust:
die Namen seiner Eltern Nargis (in Urdu) und Sunil Dutt (in Devanagari).
- Nacken:
ein tibetanisches Om, ein Löwe (sein Sternzeichen) und eine rote 1 (Sonnengott, Glückszahl für Sanjay).


   

 
     

   




Why we love Sanjay Dutt

Die Filmfare brachte dies im Dezember 2006 in einem "Legacy"-Tribut an die Größten und Beliebtesten der Hindi-Filmindustrie kurz, aber treffend auf den Punkt:

- Weil er der Phönix ist.
- Er verkörpert das "Survival of the fittest"-Prinzip.
- Lage Raho Munna Bhai


Sanjay Dutt im September 2007

 
zurück
zurück zu Sanjay-Effekt und StilHomebearbeitenE-Mailvor zu Videos / Bilder-Galerie